
Das Markisentuch für die Markisolette wird in der Regel ohne Volant genäht. Die Markisolette ist eine typische und elegante Fassaden-Markise die hauptsächlich im Objektbereich (bei Firmen und kommunalen Gebäuden)zur Anwendung kommt.
Sie ist eine Mischung zwischen Senkrechtmarkise und Ausfallmarkise. Die Markisolette läuft ca. 1/3 senkrecht und 2/3 wird sie wie die Ausfallmarkise schräg ausgestellt. Der Antrieb erfolgt hauptsächlich über Markisenmotoren..
Die Senkrecht-Markise ist im Vergleich zur Markisolette eine einfache Markisenkonstruktion. Das Markisentuch wird fast immer ohne Volant gefertigt. Das Anwendungsgebiet ist auch hier in den meisten Fällen der Objektmarkisenbereich.
Sie wird seitlich, entweder in Schienen, oder wie auf der Abbildung in gespannten Seilen geführt.
Die Bedienung erfolgt meistens mit Motor. Gesteuert werden diese Markisen über Wind und Sonnenwächter sowohl einzeln als auch in Gruppen.
Die Fallarmmarkise ist ein relativ alter und einfacher Markisentyp. Sie wird sowohl im Objekbereich als Sonnenschutz für Fensterfronten, aber auch im privaten Wohnungsbereich für kleine Balkone und Fenster eingesetzt.
Der Anschaffungspreis ist im Vergleich zu anderen Markisetarten wie Kassettenmarkisen oder Gelenkarmmarkisen im Verhältnis nieder. Dieser Markisetyp ist in der Ausführung vom Materialaufwand her sehr einfach herzustellen. Im privaten Bereich wird sie über ein Getriebe mit Handkurbel, im Objektbereich eher mit Rohrmotor angetrieben.
Das Markisentuch für die Ausfall oder Fallarmmarkise wird im Objekbereich meistens ohne Markisenvolant, im privaten Bereich eher mit Volant gefertigt.
Unter der der offenen Gelenkarmmarkise versteht man landläufig die einfache Konstruktion von
zwei oder mehreren Gelenkarmen, die auf einem Tragrohr montiert sind und an den Enden ist jeweils ein Lager
das die Tuchwelle mit dem Tragrohr verbindet. Die Verbindung von Gelenkarmen und Tragrohr erfolgt über die so genannten Armlager am hinteren Ende der Gelenkarme und am vorderen Teil wird das Ausfallprofil angeschraubt.
Das Markisentuch bzw. die Markisenbespannung ist wiederum die Verbindung von Tuchwelle zum Ausfallprofil, auch Fallrohr genannt, welches
am anderen Ende der Gelenkarme montiert ist.
Die gebräuchliche Schreibweise wie Cassetten, Kassettenmarkise oder Kastenmarkise bezeichnen immer den gleichen Markisentyp, nämlich eine Art Gelenkarmmarkise die teilweise oder rundum durch eine Kastenverkleidung geschützt ist.
So wurden die ersten Gehversuche zur Entwicklung der Kassettenmarkisen gestartet. Die heutigen und modernen Kassettenmarkisen bestehen aus Tragrohrlosen selbsttragenden schweren Stranggepressten Aluminumgehäusen, die im Innenbereich die Aufnahmen für die Gelenkarme, Seitenlager, Antrieb und Tuchwelle haben.
Im geschlossenen Zustand verschwindet die gesamte Mechanik der Markise inkl. Tuch in einem Wetterdichten geschlossenen Kasten.
Halbkassetten- und Hülsenmarkisensind genau betrachtet (eine durchaus sinnvolle) Rückwärtsentwicklung von der Kastenmarkise zu einer preiswerteren Mischung aus offener Gelenkarm und Vollkassettenmarkise.
Bei diesen Markisenarten ist in der Regel nur das Markisentuch vor der Bewitterung geschützt und die Mechanik ist frei und sichtbar.
Da die Gelenkarme und andere Profile dieser Markisen ohnehin aus Pulverbeschichtetem Aluminium bestehen, spielt die Bewitterung bei diesen Bauteilen auch keine Rolle mehr.
Ein Markisenvolant würde der Logik und Philosophie einer Markise dieser Bauart widersprechen, er gehört daher nicht zwangsläufig zum Lieferumfang, ist aber bei den meisten Herstellern gegen einen geringen Aufpreis lieferbar.
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